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aphorismen, bunt und billig

Ein hartes Tier schläft an meinen Phantomen.

Die Ewigkeit beginnt mit dem Duft von Salz.

Du bist der Sommer (Dabei zeige ich mit dem Ausgestreckten Arm auf dich, wie du in fortlaufender Bewegung die Welt zu retten versuchst)

Du bist der Winter (Dabei berührt meine Fingerspitze beinahe deine Stirn, die über deinen eiskalten, überheblichen Augen thront.)

Das Netzwerk zerschnürt meine Taille. Keuchend sammle ich Metaphern, scharre alles in Plastiktüten zusammen auf deren Grund sich schließlich Metaphern mit den Bierresten vergangener Pfanddosen vermischen.

 

So uneigentlich, wie Fernsehbesprenkelte Innenstädte, so bar wie die treue Realität.

Ich schreibe Trinksprüche á la „ Darauf, dass Ketten immer den größten Bewegungsdrang provozieren!“, Klappentexte, die den Untergang der Welt im Maskenhandel propagieren, Aphorismen, für mehr Zucker und weniger Honig in der Liebe, die von einem zahnlückenhaften Grinsen an Klowände geschmiert werden können.

 

Ich füge aus fremden Nähten einen Baum aus zarter Wolle in dein Weltbild ein. Ob das ein Lächeln war oder die Selbstgerechtigkeit habe ich wohl vergessen.

 

Am Morgen stechen mir die feinen Wahrheiten wie Blitze durch die vereiste Lunge: Wir wollen Momente Leben, obwohl das Leben hauptsächlich aus den Zwischenzeiten besteht und die Momente selten sind. 

 

Am Mittag jongliere ich die neu erworbenen Blasiertheiten auf einem Bein stehend über das Glatteis: Ihr seid mir so was von egal, wäre  glatt gelogen. Aber ich und mein Inneres Kind sind glücklicher als ihr und eure Neunzig Euro Röhrenjeans.

 

Weil doch Köpfe und nicht Hüte und weniger Requisitenmarsch.

 

Dreißig Wütende Leiber platzen aus ihren pastellfarbenen Ballons mitten auf dem dekorierten Tisch und alle Partygäste wischen sich die Bienen aus den Augen.

 

Kaum zuzugeben, dass mich eine Hoffnung trägt, die ungebunden ist und dennoch stark genug mich zu beschützen.

 

Die Augen kann ich schließen und öffnen, dazwischen: Brombeerhunde und ein Parlament aus verletzen, doch versierten Sandflöhen, tief im Sonnenuntergang und seinen dicken Farben.

 

 

Abend Eins. Reiche Nächte und ein Rausch den ich schon beinah angebettelt hatte.

Abend Zwei: Räusche rächen sich, nicht nur im Körper, auch in der grünen Klebrigkeit, die man nicht Leere nennen will, sondern lieber grün bestimmt und runterspült mit

Abend Drei. Versuch nicht länger Clown zu sein. Nimm dir ein Buch.

 

Frei verfüge ich über ein farbenfrohes Königreich. Ich lasse einen nackten Körper auf dem roten Teppich liegen. Eventuell, ergänze ich die Szenerie mit einer Träne, für die Perfektion, für die große Liebe.

 

Flackernde Lichter lassen dicke, träumende Menschen friedlich hinter ihren dunklen Fenstern einschlafen. Unheimlich, dass die in Fernsehflackerngetränkten nicht spüren, wie sie betrachtet werden. Ich bin verwundet und gehe.

Die Wucht der Neurosen zerschmilzt in dir und will doch nur in zarten Blüten liegen.

 

As simple as it is : Du isst dein Leben lang Vanilleeis und wagst nicht die anderen Sorten zu versuchen. Ich hingegen esse sie alle, stelle vielleicht fest, dass Pistazien mir nicht bekommen und breche drei lange Jahre meine Vergiftung auf den Lebenslauf. Du hingegen, wirst nie erfahren, dass dir Erdbeereis viel besser schmeckt.

Ein milder Glauben, bist du, ein Doppelgänger.

Ein Fließen, Sterben, Würgen. Autotüren auf den Autobahnen schlachtend.

 

Die Welt im Blick

Berühmter, Sagenhafter Hände

Die Welt im Blick

Wird später einmal den  Prinzen gehören, vielleicht auch den betonierten Herzkatern, doch das ist eine andere Geschichte.

 

 

 

1.2.10 09:55


28.1.10 01:03



you met me at a very strange time in my life



6.1.10 13:11


Hinter dem Basilikum verschwindet dein Gesicht im Dunst der Heizungswärme. Ich puste Rauch in den Schnee und frage mich wann das Rufen ein Ende hat. Ich sitze auf dem Teppich und lehne an das Regal, draußen schimmert der Himmel wie zerquetschte Beeren und bringt mich dazu, alte Lieder spielend, Schornsteine zu zählen. Ganz so harmlos bin ich nicht. Ich speie Züge von Brücken auf Schienen und hauche dem Nahverkehr Narben in die Fahrpläne. Ruß kann warten. Muss mit dem Feuer Namen schreiben, und Co2-Herzen für die Weihnachtsbäume basteln.

 

 

 

Ob im Winter alles leiser wird, fragt sie mich.  Das liegt daran, dass Schnee so elegant lautlos fällt. 

 

22.12.09 00:15


Wo liegt dein Problem?

 

In der Portionierung der Welten.

Im Inneren und Äußeren, in den kalten Sonnentagen. 

 

In der Warteschleife und den Lammkoteletts. 

In der Anonymität der Landboten.

In den kleinen elektronischen Spiegeln.

 

Warum zögern. Immer zögern. 

13.12.09 13:32


Tanzkapitel

Ufer, Nächte, Ufer

Brächte einer Wein

Den rechten, hier

Ans Ufer, Nacht und Holz

Wir scharren Münzen

Scharren Stolz - am Ufer  

Tanzen wir zu Bässen

Wellen schlucken, wir vergessen

Alle Mütter, Väter, Betten

Siegen scharlachrot, wir hätten

Ufer, Gold und Ufer

Haben können

Jede Nacht 

8.12.09 16:32


Wieso alles immer in Licht aufgehen muss, frage ich mich, während alles was dunkel ist in kleinen Geschäften, wie die Vorratsschränke in meiner Kindheit duftet. Ich hab nichts bestellt. Die Musik frisst mir in regelmäßigen Abständen tiefe, wunde Löcher in den Bauch. Herbsttransplantation. Sagt an wie’s weiter gehen soll.  Leg mich ins Licht.
7.12.09 02:35


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