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28.10.10 16:38


Teil zwei der Kinderlieder

Rauch zerbricht an Glas und biegt die Welt wie einen dünnen Draht

Draußen wuchten erste Akten All das Grau um das ich bat

Hoch die Treppen in die Lager Druckerschwärze und im Blut

Knistern schwarze Stoffe wild Verlernen alle wie man ruht

Farben wollen erst gelernt sein Rot bricht schnell zu schwarz hinauf

Mit den Tauben will ich warten Mit den Motten brech’ ich auf  

 




 

 

30.8.10 19:00


Acht Uhr früh, die Rotweinränder

Malen Kerne auf Papier

Raps und Regen, Autobahnen

Brücken, Helden flüstern mir

Nachts Adorno in mein Kissen

Sommersucht, so reich sind wir

Schließlich platzt mein Bauch auf Laken

Alles deins und alles dir

Deine Lieder und dein Recht

Sind Mauerwerk und Rausch und blind

Zwischen wunden Beinen liegt nun

Bunt bemalt der dumpfe Wind

18.7.10 15:57








7.6.10 19:11


danke der nachfrage

Sollte Stille herrschen können, will ich in bunter Unterwäsche mit dir auf deutschen, nassen Autobahnbrücken sitzen und den Raps betrachten. Flüchtende Farbkleckse auf Stein, Regen durch die Alleen schleudernd. Du hältst all diese Fahrzeuge für grundlos, so würdest du das sagen und dir eine Haarsträhne zurückstreichen. Und wenn ich wie ein Kind mit den Zähnen danach schnappte um den bitteren Regen daraus zu saugen, merkte ich vielleicht, wie salzig das vermeintliche Regenwasser aus deinem schwarzen Haar auf meiner Zunge liegt. Vielleicht weinte ich im Traum auf deinem Kopf. Vielleicht, weil ich noch immer kein Interesse an eurer Mathematik habe.


1)Diese Laute kleiden dich nicht,im Sommer können wir wieder endlich reden und die vordramatisierte Welt an Wassereis und nackten Füßen auf heißem Asphalt zerschellen lassen. 

2)Siebenundzwanzig Hunde haben vor deinem Fenster deinen alten, so verbrauchten Namen gerufen und ich denke mir dabei, verlier doch endlich die Angst und komm zurück zu deinem Fenster, setze mich hin auf den Boden und rufe mit ihnen deinen Namen um mein walzendes Gefühl zu beruhigen.


3) Wald Liebster, sie beißen nicht, sie singen nur. Wald, Liebster, die gehen nach Eden und trinken soviel Sekt, dass sie taumelnd ins Moos fallen., bevor Mitternacht auch nur zu erahnen ist. Die tanzen und schürfen sich die Knie an rostigen Bahnhöfen auf. Die schreien durch die Gegend und zerschlagen ihr Gelächter an den Bettkanten

4.6.10 13:21


Perlenwald

Wichtig ist nicht: was, wichtig ist wärme, haben wir doch alles an den Sommer verkauft, Parolen rufend ausgespien was der Winter uns in die Backen legte. Nicht, dass die Welt nicht schlecht sei, nur sollten wir bei aller Liebe nicht so sehr darauf hoffen, dass diese schlechte Welt uns Platz schafft, schnell und ganz und absolut bei aller Liebe. Einen zügellosen Tanzschritt weit falle ich den Wochentagen entgegen, gebe ihnen polemisch Namen: Anja, Maria, Mark, ich weiß nicht mehr und konnte nie. Die verlorenen Begleitdamen scheinen so festgewebt in dieses Bild als sterbendes Schmuckstück, dass die nervöse Stutenbissigkeit sie nutzlos macht, mehr als schwarze Spinnen aus ihren blassen Mündern zu ziehen. Und reden nie. Solche Menschen tauchen ihre Bedingungen in Süßsauersoße. Wiesenwind. Wäre ich blass, wäre ich auch lieber in New York. Aber da sich meine Stimme endlich wieder durch tausendfach finstere Kabel wälzt, kann ich atmen, eine Luft die allen Kellerräumen gleich ist. Ich tippe einen Kahlschlag nach dem anderen. Ich habe den ganzen Sichtschutz abgerissen und stehe hier nun mitten auf dem Dach, strecke meine Hände nach allem aus das stehen will und merke, dass der Wind stärker weht als geglaubt.

Wieso nur habe ich das Gefühl
Perlen stünden kerzengerade steingleich aufgereiht in meinem Herz.
Wieso vergesse ich nur, dass ihre Form sie dazu bringt, bei jeder Handbewegung wild durch die Gegend zu rollen. 

10.5.10 21:15







Poesie ist nicht zart und nicht feinfühlig sie ist ein beschissener Krampf tief in den Köpfen der selbstdarstellerischen und mit und samt Verlassenheit unserer Freunde und Freundesfreunde nicht feingliedrig und nicht weich wenn sie aus sich heraus platzt und mir die ringenden Hände küsst verzweifle ich an ihrer Form an dem geringen Maß an Linderung  an einer Krankheit die ich zum Frühstück zu Mittag zu Abend auf einem Kirschblütenteller vor mir liegen habe und maßlos in meinen zerrissenen Mund stecke.
29.4.10 17:47


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